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Kubb ist ein Sport welcher auf einem ziemlich hohen Geschicklichkeitsniveau basiert und zumeist draußen gespielt wird.

Bei diesem Spiel wird eine Wikingerschlacht simuliert, bei der zwei verfeindete Gruppen für ihren König kämpfen. Hauptsächlich ist es in Schweden oder Norwegen zuhause,aber auch in Deutschland gibt es mittlerweile große Turniere und Meisterschaften.

 

 

Das Spielfeld

Es wird auf einem 5x8m großen Feld gespielt. Die beiden 5m-Kanten werden als Grundlinie/Basislinie, die beiden 8m-Kanten als Seitenlinie bezeichnet. Die sogenannten Basiskubbs werden zu Spielbeginn auf den Grundlinien platziert zu je 5 auf jeder Seite. Die Anordnung erfolgt in gleichem Abstand, dabei sollte man beachten, dass der Abstand zu den Eck-Begrenzungsstäben mindestens eine Wurfstocklänge betragen muss. Sollte ein eigener Kubb-Klotz beim werfen behindern muss dieser trotzdem an der Stelle stehenbleiben. Ein Entfernen der Begrenzungsstöcke ist ebenfalls nicht erlaubt. Der König ist in der Mitte des Spielfeldes zu platzieren.

 

 

Das Anwerfen

Zu Beginn des Spiels wirft je ein Auserwählter der zwei gegnerischen Parteien ein Wurfholz möglichst gleichzeitig von der Grundlinie aus Richtung König, um es so nahe wie möglich dort zu platzieren. Wird der König dabei (als erstes) zu Fall gebracht, verliert man das Anwerfen. Der Gewinner darf entweder über die Seite oder das Anspiel entscheiden. Dem Verlierer des Anwerfens obliegt die Entscheidung über das Übriggebliebene.

 

 

Das Werfen der Wurfhölzer

Es zählen nur saubere Unterarmwürfe von unten, von-oben-Werfen oder geschleuderte Würfe sind verboten und werden nicht wiederholt. Dabei umgeworfene Kubbs werden an ihrer ursprünglichen Stelle (sofern möglich) wieder aufgestellt.

Der horizontale Neigungswinkel in Flugrichtung darf höchstens 30 Grad beim Auftreffen des Stabes auf den Boden betragen, ansonsten zählt der Wurf als geschleudert. Ein aus Versehen aus der Hand gefallener Stab oder in den Markierungslinien vor dem Aufprall hängen gebliebener Stab zählt nicht als Wurf. Wurflinien dürfen erst Übertreten werden, wenn der Wurfstab den Kubb/Boden berührt hat. Die Wurfhölzer müssen möglichst gleichmäßig auf die Teammitglieder aufgeteilt werden. Die Wurf-Reihenfolge ist frei wählbar. Es darf nie mehr als ein Stab gleichzeitig geworfen werden.

Geworfen wird grundsätzlich von der Grundlinie. Dabei versucht man am Anfang die Basiskubbs mit den Wurfhölzern umzuwerfen. Gelingt dies einem Team, so muss das andere in der darauf folgenden Runde diese umgefallenen Kubbs in die gegnerische Spielfeldhälfte werfen (dieser Vorgang nennt sich „Kubbs setzen“) und danach zuerst alle diese sogenannten Feldkubbs umwerfen. Erst danach darf wieder auf die Basiskubbs geworfen werden und sie zählen im Falle eines Treffers als gefallen. Nun ist die andere Mannschaft wieder dran und verfährt nach dem gleichen Schema: Kubbs einwerfen, Feldkubbs umwerfen, auf Basiskubbs werfen. Sollte es einem Team gelingen, alle Feldkubbs plus alle 5 Basiskubbs gefällt zu haben, muss immer ein Stab geopfert werden bevor man auf den König werfen darf. Fällt der König dabei um, hat man das Spiel gewonnen. Fällt der König jedoch während des Spiels, wenn noch nicht alle Kubbs des Gegners gefällt worden sind um, so gewinnt das andere Team. Außnahme ist der Königssturz mithilfe der Markierungslinie, dies zählt nicht als Sieg oder Niederlage.

Besonderheit: Sollte es einem Team nicht gelingen, in einer Runde alle gegnerischen Feldkubbs zu fällen, so darf dieses in der nächsten Wurfrunde bis zu dem Kubb aufrücken (die Wurflinie verschiebt sich bis zu dem Kubb), welcher sich in senkrechtem Abstand am nächsten zur Königslinie befindet. Das Setzen und der Königswurf erfolgt jedoch immer von der Grundlinie.

 

 

Das Setzen der Kubbs

Es ist prinzipiell egal, mit welcher Technik die Kubbs gesetzt/eingeworfen werden. Zuerst wirft man alle Kubbs nacheinander ein erstes Mal. Alle Kubbs, die nach dieser ersten Runde im Aus liegen, müssen noch einmal geworfen werden. Bleiben nach der zweiten Runde Kubbs außerhalb des Spielfeldes liegen (auch wenn sie nach der ersten Wurfrunde schon gültig drin lagen), werden sie zum sogenannten „Strafkubb“. Ein Strafkubb darf nun von der gegnerischen Mannschaft von der gleichen Seite in ihr Feld geworfen werden. Bleibt er im Halbfeld liegen, ist er gültig. Sollte er im Aus landen, darf das andere Team wieder werfen, jedoch auch wieder nur einmal. Dieses Schema mit jeweils einem Wurf wiederholt sich solange, bis der Strafkubb im Feld liegen bleibt. Kubbs dürfen aus oder ins Feld gestoßen werden oder auch außerhalb aufkommen und dann ins Feld hineinhüpfen/-rollen. Der Einwerfer hat in jeder Runde zu wechseln bis jeder Mitspieler einmal dran war und beginnt immer mit dem ersten Wurf. Danach wird sich in der gleichen Reihenfolge immer wieder abgewechselt. (→ rotierendes Setzen)

 

 

Das Aufstellen der Kubbs

Sind alle Kubbs gesetzt worden, müssen sie aufgerichtet/aufgeklappt werden. Dies erfolgt an einem der zwei kurzen Kanten ganz sauber. Die Kubbs können mit der Planseite nach rechts/ links/ vorne oder hinten gedreht werden!

Ein Kubb zählt als im Feld gültig, wenn er nach dem Einkubben(Setzen) zumindest mit einem Teil die Grundlinie berührt. Wenn sich zwei oder mehrere Kubbs berühren oder schon aufeinander geprallt sind so müssen diese hintereinander/ nebeneinander aufgestellt werden.

Dabei ist es wichtig darauf zu achten, dass immer der Königsnächste Kubb aufgerichtet wird. Steht ein Kubb schon aufrecht nach dem Setzen, wird er nur noch in Richtung des gegnerischen Teams gedreht. Fällt beim Einwerfen ein schon stehender Kubb um, so bleibt dieser bis zum Ende des Setzen liegen. Eingeworfene Kubbs müssen mindestens eine Wurfstocklänge vom König entfernt aufgestellt werden.

 

 

Regelzusätze

• ein Kubb zählt als Gefallen, wenn er spätestens 10 Sekunden nach gegnerischem Wurf umgefallen ist

• ein nicht gefallener oder schief stehender Kubb darf nach der Runde wieder gerade aufgestellt werden                                             (Feldkubbs+Basiskubbs)

• Kubbs, die durch Wind bzw. höhere Gewalt umgefallen sind, werden wieder aufgerichtet

• umgefallene und sich durch einen „Purzelbaum“ wieder aufgerichtete Kubbs zählen nicht als gefallen

• sollten Kubbs nur noch durch Spielelemete gestützt werden, zählen sie nicht immer zwangsläufig als Gefallen

  (Überprüfung erst nach der Wurfrunde erlaubt)

• fallen durch einen glücklichen Umstand zwei Basiskubbs auf einmal, so gelten beide als gefallen

 

 

Regelzusätze seit März 2018

• beim Werfen auf die Kubbs müssen stets beide Füße im Feld stehen bzw. hinter der Grundlinie im Spielfeldbereich

• sollte ein Basiskubb zu früh umfallen, darf dieser erst nach der Wurfrunde aufgerichtet werden

• ab sofort gitb es den Stößel im Regelwerk, liegt ein Kubbklotz auf einem oder mehreren drauf und berüht nicht den Boden, 

  wird dieser als Stößel bezeichnet und das Team erhält eine kleine Überraschung (Meldung bei den Schiedsrichtern) 

• bei unserem Mitternachtsturnieren kommen ab Sofort Effektlose zum Einsatz (Genaueres an den benannten Turnieren)